110. Deutscher Wandertag in Freiburg/Breisgau vom 4. – 9. August 2010

Jedes Jahr findet der Deutsche Wandertag in einer anderen deutschen Stadt und Wanderregion statt. In diesem Jahr stand die Wanderhauptstadt Freiburg unter dem Motto: „Natur, Kultur und Wandern – eins gehört zum andern“. Die Busreise und den Aufenthalt für 44 Teilnehmer organisierte Gerlinde Meyer und die Wanderungen durch Freiburg und vom Hausberg Schauinsland nach Horben führte Wolfgang Linne. Gleich am ersten Tag goss es wie aus Gießkannen und die geplante Wanderung konnte nicht durchgeführt werden. Mit dem Bus ging es alternativ zur Besichtung nach Colmar/Elsass. Auf der Festmeile am Münsterplatz wurde die Gruppe empfangen, die den Wandertagswimpel - wie das olympische Feuer – von Willingen/Hochsauerland (Vorjahres Wanderhauptstadt) 620 km nach Freiburg brachten. Eine klassische Schwarzwaldrundfahrt - Glottertal, St. Peter, Freilichtmuseum „Vogtsbauernhof“, Wasserfälle in Triberg, Uhrenmuseum und Titisee - stand auf dem Programm. Am Sonntag wirkte der Festumzug als Publikumsmagnet und es kamen zum größten deutschen Wanderfest 25.000 Zuschauer. Während des 10 km langen Festumzugs (7.000 Teilnehmer) durch die Freiburger Altstadt verschenkten die Oberhausener - fast 15jährige Tradition - zur Freude der Besucher selbst gefertigte Blumensträußchen, aus Wolle gefertigte Kraken und verzierte Wäscheklammern mit dem Schriftzug SGV Oberhausen/Rhld. Die Abschlussfeier fand auf dem höchsten Punkt des Schwarzwalds, dem Feldberg, statt. Im August 2011 ist die Wanderhauptstadt Melle im Osnabrücker Land.