Auf dem „Weg der Deutschen Einheit“ den neuen Bundesländern entgegen. 11.9. – 23.9.

Neun Mitglieder des Sauerländischen Gebirgsvereins Oberhausen haben Großes vor. Sie wandern unter der Leitung von Detlef Weber auf dem „Weg der Deutschen Einheit“ von Aachen nach Görlitz – beschrieben im Wanderbuch „Deutschland-Quer“. Bisher starteten die meisten Wanderer in Görlitz. Die Oberhausener laufen den neuen Bundesländern nicht davon, sondern wandern ihnen entgegen. Der Wanderweg der Deutschen Einheit (WDE) schafft auf seinem Weg ca. 1.080 km. Er führt über bereits vorhandene gekennzeichnete Wege. Eine solche Strecke können Genusswanderer nicht an einem Stück wandern und sie wurde deshalb in vier Abschnitte mit jeweils ca. 270 km mit 12 Tagesetappen eingeteilt. Der erste Abschnitt beginnt am 11.9. mit einer Zugfahrt nach Aachen. Nach einer kurzen Besichtigung des Aachener Doms starten die Wanderer sinnigerweise an der Kleinmarschierstraße. Der Weg führt durch die Eifel, über das Siebengebirge bis ins Bergische Land, dem Ende der ersten Tour. Der Weg wurde digitalisiert und in ein GPS-Gerät übernommen, so dass Umwege vermieden werden. Die Tageskilometer liegen zwischen 15 und 27 km. Da es sich um eine Streckenwanderung handelt, muss jeden Abend in einem anderen Hotel übernachtet werden und somit ist die Unternehmung nicht gerade preiswert. Die Fortsetzungen erfolgen in der ersten Hälfte April und Anfang September, zwei Jahre lang.

Die erste Hälfte des ersten Abschnittes auf dem Wanderweg der „Deutschen Einheit“
mit ca. 130 km und insgesamt 2.232 Höhenmeter haben die Wanderer des Sauerländischen Gebirgsvereins geschafft. Die Wanderung endete am 16. in Bad Godesberg. Begleitet wurden sie von zwei Pkw, die für den Gepäcktransport zuständig und für den Notfall erreichbar waren.
Die Bilder zeigen Wanderer vor dem Hotel in Mulartshütte, auf einem Spaziergang durch Bad Münstereifel, bei einer Rast und einer Verschnaufpause

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